Nord Lerchenau kassiert erneut eine hohe Niederlage!

Nach der Niederlage am Donnerstag ging es direkt mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Kammerberg weiter. Im Hinspiel musste sich die Westermair-Elf deutlich mit 7-1 geschlagen geben. Das Hauptaugenmerk lag natürlich darauf defensiv besser zu stehen. Für Kammerberg geht es um wichtige Punkte um die Relegationsplätze zu verlassen. Bei sonnigen Bedingungen war ein spannendes Siel zu erwarten.


Für den ersten Hingucker sorgten direkt die Gäste. Ein Ball aus dem Zentrum rutscht durch und fand Robert Villand, der frei vor Angermeir zu genau zielt und den Pfosten trifft - Glück für den SVN (4. Minute). Das Spiel war trotz der Chance sehr ausgeglichen, beide Mannschaften versuchten aus einer kompakten Defensive zu Chancen zu kommen. Im letzten Drittel fehlte es bei beiden Mannschaften an der Präzision. Die nächste nennenswerte Chance hatte dann aber wieder der Gast aus Kammerberg. Eine geklärte Hereingabe landet bei Lukas Schmitt, dessen Schuss aus 20 Metern vom Querbalken ins Aus geht. Auch nach dem zweiten Aluminiumtreffer blieb das Spiel ereignisarm, man merkte beiden Mannschaften an, dass sie keinen Fehler machen wollten. Die erste nennenswerte Chance der Gastgeber dann nach 37 Minuten. Die Ecke von Dominik Besel fand den jungen Lazar Cavnic der wuchtig auf Stefan Fängewisch köpfte. Eine gute Chance - leider zu unplatziert. Kurz vor der Halbzeit dann nochmal die Münchner. Besel setzt sich auf der linken Seite, sein Ball ins Zentrum findet Karl-Heinz Lappe, der den Ball wuchtig neben den Pfosten ans Außennetz setzt.


Mit der Lappe Chance endet eine ereignisarme und langweilige erste Halbzeit. Man kann aber keiner Mannschaft einen Vorwurf machen, beiden ist die Wichtigkeit dieser Partie bewusst, weshalb man Fehler vermeiden wollte. Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine!


Die erste Chance der zweiten Halbzeit gehörte dann den Lerchenauern. Die Hereingabe von Lappe wurde zu Lazar Cavnic geklärt, der den Ball aus 18 Metern knapp übers Tor schießt. In der 51. Minute dann ein leichtfertiger Ballverlust der Nordler im Aufbauspiel, Alexander Nefzger lief auf Angermeir zu, nach einem schlechten Kontakt vom Gästestürmer kam Angermeir aus dem Sechtzehner um den Ball zu klären, traf jedoch Nefzger und brachte ihn zu Fall. Der Schiedsrichter Felix Wolf gab unserer Nummer 1 die rote Karte wegen einer Notbremse. Aufgrund dessen dann der erste Wechsel des SVN. Der Routinier Zeussel verließ den Platz und machte Platz für den 18 jährigen Maximilian Wagner, der damit zu seinem 1. Bezirksligaeinsatz kam. Wer dachte, dass es nach dem Platzverweis nicht noch schlimmer werden könnte lag falsch. Den fälligen Freistoß setzte Niklas Kiermeier genau ins Kreuzeck, somit gingen die Gäste 1-0 in Führung. Nach einer knappen Stunde reagierten die Nordler dann nochmal, Mannschaftskapitän Martin Angermeir ersetzte Lazar Cavnic positionsgetreu. In der 65. Minute dann das 2-0! Ein langer Ball findet Stefan Nefzger, der Wagner keine Chance lässt und eiskalt erhöht. Die Nordler erholten sich aber schnell, in der 67. Minute findet der Freistoß von Christian Roth unseren Routinier Edin Smajlovic, der per Kopf auf 1-2 verkürzte. Doch Kammerberg hatte die perfekte Antwort auf den Anschlusstreffer. Vom Anstoß weg spielten die Gäste nach vorne. Kiermeier taucht vor Wagner auf und wird von diesem gefoult, der souveräne Felix Wolf entschied folgerichtig auf Strafstoß. Der gefoulte schoss selbst und verlud Maximilian Wagner und stellte somit den alten 2 Tore Vorsprung wieder her. Die Folge des erneuten Gegentreffers war es, dass der SVN nochmal alles nach vorne schmiss. In der 72. Minute dann ein Konter von Kammerberg, die Spielverlagerung von der linken auf die rechte Seite fand wieder Kiermeier, der eiskalt zum 4-1 vollstreckte. Danach lief das Spiel so vor sich hin. 2 Minuten vor Schluss erhöhte Raffael Dirrigl dann noch auf 5-1.


Eine Woche zum Vergessen für den SV Nord München Lerchenau. Die ersten beide Spiele des Kalenderjahres verlor man deutlich. 1:13 Tore sprechen eine klare Sprache! Zur heutigen Niederlage muss man aber auch ehrlich sagen, dass die rote Karte und der daraus resultierende Rückstand spielentscheidend war. Die Mannschaft wird in der nächsten Woche fleißig trainieren um gestärkt in Rohrbach die ersten Zähler im Jahr 2022 zu holen.